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Kunstpreise mit und ohne Eigenbewerbung

Manche Ausschreibungen richten sich direkt an die kreativ Schaffenden selbst. Wer die vorgegebenen Anforderungen wie Alter, Wohnort, Vorbildung oder ähnliches erfüllt, kann eigeninitiativ seine Arbeiten einreichen und auf einen Preis hoffen.

Andere Kunstpreise lassen keine Eigenbewerbung zu, sondern fordern Mittelsmänner, die ein bestimmtes Werk einreichen.
So gibt es zum Beispiel Literaturpreise, die nur Bewerber zulassen, wenn ein Verlag eine seiner Neuerscheinungen aus dem laufenden Jahr einreicht – der Autor selbst ist in solchen Fällen gar nicht berechtigt, sein Buch einzureichen.
Andere Literaturwettbewerbe hingegen richten sich gezielt an Autoren, denen bisher keine Veröffentlichung gelungen ist, um so neue Talente aufzuspüren und den Literaturmarkt zu beleben.

Themenvorgaben

Viele Kunstpreise stellen den Teilnehmern ein bestimmtes Thema, welches sie künstlerisch umsetzen sollen.
Der Nachteil liegt für die Künstler oft hierin, dass sie das Werk gezielt für diesen einen Wettbewerb erarbeiten müssen und es so schlecht an anderer Stelle zum Verkauf anbieten können.

Der Vorteil liegt darin, dass das Thema eine gute Inspirationsgrundlage sein kann und in solchen Fällen oft mehrere Gewinner gekürt werden, damit eine Sammelausstellung zum Thema zusammen gestellt oder eine Anthologie veröffentlicht werden kann.